In einem kürzlichen Interview bei CNBC betonte Jeffrey Gundlach, dass die jüngsten Äußerungen von Federal Reserve-Vorsitzendem Kevin Warsh ein Engagement zur Wiederherstellung der Preisstabilität widerspiegeln, was die Erwartungen an eine lockere Geldpolitik dämpfen könnte.
Gundlach stellte fest, dass Warshs Betonung des Ziels einer Inflation von 2%, einem Niveau, das seit fünf Jahren nicht mehr erreicht wurde, einen ernsthaften Ansatz zur Inflationsbewältigung anzeigt. Warshs Kommentare waren strenger als viele Investoren gehofft hatten, insbesondere angesichts der Kritik, die der vorherige Vorsitzende, Jerome Powell, für die Beibehaltung hoher Zinsen erhielt.
Gundlach ist der Ansicht, dass Warshs hawkisher Ton das Risiko übermäßig lockerer Politiken verringert, die die Inflation wieder anheizen könnten, und damit die Argumentation für Investitionen in langfristige US-Staatsanleihen stärkt.
Er betonte, dass Warshs Glaubwürdigkeit nun an seine Fähigkeit gebunden ist, die Inflation zu kontrollieren, was aggressive Zinssenkungen weniger wahrscheinlich macht und darauf hindeutet, dass Investoren nicht mit einer Rückkehr zu lockeren monetären Bedingungen rechnen sollten.