Japans Großhandelsinflation sinkt im Juli auf 7,2% und bleibt hinter den Erwartungen der Analysten zurück

08/12/2026, 05:36 PM forecast Analysts: analysts finance

Im Juli stieg der Erzeugerpreisindex (PPI) Japans im Jahresvergleich um 7,2%, was unter den von Reuters befragten Ökonomen erwarteten 7,4% lag und einen leichten Rückgang gegenüber den revidierten 7,3% im Juni darstellt. Der Anstieg der Strompreise war der Haupttreiber und trug mit 0,23 Prozentpunkten zum PPI-Anstieg bei.

Dies wurde jedoch durch Rückgänge bei Energie- und Chemiepreisen ausgeglichen. Japan hat weiterhin mit hohen Energiekosten zu kämpfen, die die importierte Inflation verschärfen, wobei der yenbasierte Importpreisindex im Juli um 29,1% stieg, nach 30,1% im Juni.

Die Abwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar, die mehrjährige Tiefststände nahe 164 erreichte, hat diesen Druck verstärkt, obwohl eine koordinierte Intervention von Tokio und Washington vorübergehende Erleichterung verschaffte. Trotz des erhöhten PPI bleibt die Verbraucherinflation relativ niedrig, mit einer Gesamtinflation von 1,9% im Juni und einer Kerninflation von 1,6%.

Analysten führen diese Diskrepanz auf staatliche Subventionen zurück, die darauf abzielen, die Auswirkungen steigender Energiekosten zu mildern. Die Mitglieder des Vorstandes der Bank of Japan haben Bedenken hinsichtlich potenzieller Preisdrucke durch höhere Ölpreise geäußert, wobei einige schnellere Zinserhöhungen zur Bekämpfung von Inflationsrisiken befürworten.

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