Japans Kerninflation bleibt im Mai stabil bei 1,4% angesichts von Bedenken über Energiepreise

06/18/2026, 05:35 PM forecast

Die Kerninflationsrate Japans blieb im Mai bei 1,4% stabil und entspricht den Erwartungen der Ökonomen, was darauf hindeutet, dass die zugrunde liegenden Preisdruckfaktoren handhabbar sind. Diese Zahl, die frische Lebensmittelpreise ausschließt, blieb unverändert im Vergleich zum April.

In der Zwischenzeit stieg die Gesamtinflation leicht auf 1,5%, und die 'Kern-Kern'-Inflationsrate, die sowohl frische Lebensmittel als auch Energie ausschließt, sank auf 1,8%. Nach der Veröffentlichung der Daten stieg der Nikkei 225 um 0,81%, und die Renditen von 10-jährigen japanischen Staatsanleihen erhöhten sich auf 2,637%.

Die Bank von Japan hat kürzlich die Zinssätze auf den höchsten Stand seit 1995 angehoben und gewarnt, dass ihr wichtiges 'Kerninflations'-Maß möglicherweise das Ziel von 2% überschreiten könnte, aufgrund der hohen Energiepreise. Im Jahresvergleich fielen die Energiepreise um 2,5%, ein geringerer Rückgang im Vergleich zu den 3,9% im April.

Während staatliche Unterstützung die Haushalte vor steigenden Preisen schützt, erleben Unternehmen erheblichen Kostendruck, wie ein Anstieg des Produzentenpreisindex Japans um 6,3% im Mai zeigt, der schnellste Anstieg seit über drei Jahren. Die Zentralbank stellte fest, dass die Weitergabe steigender Rohölpreise in Geschäftstransaktionen zu breiteren Verbraucherpreiserhöhungen führen könnte.

Darüber hinaus bleibt der Yen schwach und handelt bei etwa 161 pro Dollar, was die Inflation weiter verschärfen könnte, da Japan auf Dollar-Käufe für Energie inmitten geopolitischer Spannungen angewiesen ist.

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