Johnson & Johnson meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 25,31 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht und die Erwartungen der Analysten von 25,05 Milliarden US-Dollar übertraf. Der bereinigte Gewinn betrug 2,90 US-Dollar pro Aktie und übertraf die Prognose von 2,85 US-Dollar.
Das Pharmasegment war besonders stark und erzielte einen Umsatz von 16,38 Milliarden US-Dollar, wobei das Immunologie-Medikament Tremfya einen bemerkenswerten Anstieg der Verkäufe um 72,5 % auf 2 Milliarden US-Dollar verzeichnete, was deutlich über der Schätzung von 1,74 Milliarden US-Dollar lag.
Dieses Wachstum ist entscheidend für J&J, da das Unternehmen versucht, rückläufige Einnahmen aus älteren Produkten wie Stelara, das den Patentschutz verloren hat, auszugleichen. Das Unternehmen meldete auch 4,2 Milliarden US-Dollar Umsatz aus Darzalex, was den Erwartungen der Analysten entspricht.
Allerdings lagen die Verkaufszahlen der Medizintechnikeinheit von 8,93 Milliarden US-Dollar leicht unter den Schätzungen, beeinflusst durch eine Studie aus dem Vereinigten Königreich, die Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Abiomed's Impella-Pumpen aufwarf, was zu einem Rückgang der Verkäufe in diesem Segment um 2 % führte.
CFO Joseph Wolk äußerte Vertrauen in eine Rückkehr zum Wachstum für Abiomed und verwies auf bevorstehende Datenveröffentlichungen, die Bedenken zerstreuen sollten.
Insgesamt hat J&J die Prognose für den Gesamtjahresumsatz auf etwa 101,1 Milliarden US-Dollar und den bereinigten Gewinn pro Aktie auf 11,68 US-Dollar angehoben, was einen positiven Ausblick trotz Herausforderungen in bestimmten Produktlinien widerspiegelt.