Analysten erhöhen das Kursziel für Johnson & Johnson (JNJ) trotz Kursrückgang nach starkem Quartalsbericht

Im zweiten Quartal meldete Johnson & Johnson einen Umsatzanstieg von 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr, der insgesamt 25,31 Milliarden US-Dollar betrug und damit die Konsensschätzung von LSEG von 25,05 Milliarden US-Dollar übertraf. Der bereinigte Gewinn pro Aktie erreichte 2,90 US-Dollar und übertraf die Schätzung von 2,85 US-Dollar.

Trotz dieser positiven Entwicklung fielen die Aktien von J&J im nachmittäglichen Handel um über 2 %, was einen historischen Trend widerspiegelt, bei dem die Aktie typischerweise nicht signifikant auf Gewinnankündigungen reagiert.

Analysten glauben, dass die konsequente Umsetzung des Unternehmens und die robuste Pipeline, einschließlich des kürzlich genehmigten oralen IL-23-Inhibitors Icotyde, zukünftiges Wachstum antreiben werden.

Der Pharmasektor zeigte ein starkes Wachstum, insbesondere im Bereich der Krebstherapien, während die Medizintechnik-Sparte Herausforderungen gegenüberstand, insbesondere im kardiovaskulären Bereich, wo die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben.

Dennoch wuchsen die Gesamtumsätze im MedTech-Bereich, und das Management bleibt optimistisch, was die Lösung der Probleme im kardiovaskulären Segment betrifft. Das Unternehmen ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr zum ersten Mal über 100 Milliarden US-Dollar Umsatz zu erzielen, was das Vertrauen in seine langfristigen Perspektiven stärkt.

CFO Joe Wolk erkannte die Unterperformance im kardiovaskulären Bereich an, betonte jedoch die breiteren Stärken des Unternehmens und das Engagement für Verbesserungen. Investoren sind ermutigt durch das Wachstumspotenzial im Arzneimittelportfolio von J&J, insbesondere mit Icotyde und Tremfya, die voraussichtlich erheblich zu zukünftigen Einnahmen beitragen werden.

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