IBM-CEO Arvind Krishna spricht über Investorenbedenken hinsichtlich der Auswirkungen von KI auf die Softwareeinheit nach enttäuschenden Q2-Ergebnissen

07/23/2026, 12:37 PM economy review software finance IBM

In einem kürzlichen Interview betonte IBM-CEO Arvind Krishna, dass die Mehrheit der IBM-Software darauf ausgelegt ist, die Integration von KI zu erleichtern, anstatt durch sie ersetzt zu werden.

Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund eines herausfordernden zweiten Quartals, in dem die Einnahmen aus IBM's Z-Großrechnern um 42% und die Einnahmen aus Transaktionsverarbeitungssoftware um 9% zurückgingen.

Krishna stellte fest, dass Wall Street skeptisch gegenüber Softwareaktien geworden ist, aufgrund von KI-Fortschritten von Wettbewerbern wie Anthropic und OpenAI, er glaubt jedoch, dass die Infrastruktursoftware von IBM letztendlich von den Entwicklungen im Bereich KI profitieren wird. Er erwähnte, dass 45% der Einnahmen von IBM aus Software stammen, die typischerweise höhere Gewinnmargen aufweist.

Trotz der aktuellen Herausforderungen hielt Krishna an der Unternehmensprognose fest, bis 2026 einen Anstieg des freien Cashflows um 1 Milliarde US-Dollar zu erreichen, und prognostizierte ein Wachstum der Softwareeinnahmen von 6% bis 8% für das Jahr, was einen Rückgang gegenüber den früheren Erwartungen eines zweistelligen Wachstums darstellt.

Analysten von Jefferies haben empfohlen, die IBM-Aktie zu kaufen, da ein erheblicher Teil der im zweiten Quartal verzögerten Geschäfte voraussichtlich vor Jahresende zurückkehren wird.

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