Meta hat einen wegweisenden Vergleich mit über 40 Bundesstaaten und dem District of Columbia erzielt und sich verpflichtet, in den nächsten zehn Jahren bis zu 17 Milliarden Dollar zu zahlen. Dieser Vergleich ist der größte seiner Art und wird wesentliche Änderungen an seinen Plattformen für Nutzer im Alter von 13 bis 17 Jahren durchsetzen.
Zu den wichtigsten Änderungen gehören eine standardmäßige Nutzungsbeschränkung von zwei Stunden, Einschränkungen beim Zugriff während der späten Nachtstunden und stummgeschaltete Benachrichtigungen während der Schulzeiten.
Darüber hinaus werden Funktionen wie Likes verborgen, kosmetische Filter deaktiviert, und Nutzer haben die Möglichkeit, die automatische Wiedergabe von Videos zu steuern und einen nicht-algorithmischen Feed auszuwählen. Meta plant, viele dieser Änderungen innerhalb von sechs Monaten umzusetzen, während strengere Altersverifikationsmaßnahmen bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen werden.
Das Unternehmen untersucht auch neue Methoden zur Identifizierung des Alters der Nutzer ohne Gesichtserkennungstechnologie, was erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Trotz dieses Vergleichs äußern einige Staatsbeamte, wie der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, Unzufriedenheit und argumentieren, dass die Änderungen dauerhaft und nicht vorübergehend sein sollten.
Während Meta behauptet, dass Jugendliche weniger als 1% seines Umsatzes ausmachen, könnten die neuen Einschränkungen sie zu Plattformen wie TikTok und YouTube treiben, was potenziell die langfristigen Werbeeinnahmen von Meta beeinträchtigen könnte, während diese Nutzer älter werden.
Die Situation verdeutlicht die anhaltende Debatte über die Kindersicherheit in sozialen Medien und die sich entwickelnde Rolle von Meta bei der Bewältigung dieser Bedenken.