Der S&P 500 und der Nasdaq verzeichneten ihre zweiten wöchentlichen Verluste in Folge, mit Rückgängen von 0,6% bzw. 2,1%. Die Ölpreise stiegen stark an, wobei West Texas Intermediate Rohöl um über 8% und Brent Rohöl um fast 10% zulegten, nachdem die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere in Bezug auf den Iran, zugenommen hatten.
Die Warnungen von Präsident Trump vor militärischen Maßnahmen gegen den Iran trugen zu diesem Anstieg bei, der auch die Inflationsängste neu entfachte und die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Januar 2025 trieb.
Folglich erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve, wobei die Markterwartungen nun bei einer Wahrscheinlichkeit von 35% für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt liegen.
Im Technologiesektor hob die enttäuschende Aktienperformance von Alphabet, trotz besser als erwarteter Gewinne, den Skeptizismus der Investoren gegenüber hohen Investitionen ohne klare Renditen hervor, da das Unternehmen plant, seine Investitionen in diesem Jahr auf zwischen 195 Milliarden und 205 Milliarden Dollar zu erhöhen.
Im Gegensatz dazu berichtete Intel von starkem Umsatzwachstum, insbesondere im Bereich der Rechenzentren, aber die Aktie fiel ebenfalls um fast 8% aufgrund fehlender wichtiger Kundenankündigungen.
Im Gesundheitswesen lieferten die vielversprechenden Daten zu Eli Lillys Adipositas-Medikament und die frühe FDA-Zulassung von Johnson & Johnson für sein robotergestütztes chirurgisches System positive Nachrichten, mit entsprechenden Kursgewinnen von 1,4% und 4,1% für die Woche.
Insgesamt verdeutlichte die Woche die Volatilität des Marktes, die durch geopolitische Ereignisse und die vorsichtige Stimmung gegenüber Technologieinvestitionen bedingt war.