Grindr meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 138 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 33 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht, und hob die Umsatzprognose für 2026 auf etwa 540 Millionen US-Dollar an.
CEO George Arison betonte, dass die KI-Strategie des Unternehmens sowohl die Produktentwicklungsgeschwindigkeit verbessert als auch einen neuen Premium-Abonnementdienst namens 'Edge' geschaffen hat. Dieser Dienst wird zu Preisen von bis zu 350 US-Dollar pro Monat getestet und zieht eine vielfältige Gruppe von Abonnenten an, nicht nur diejenigen in der höchsten Kategorie.
Grindrs Ingenieurausstoß hat sich Berichten zufolge um das 2,5-Fache erhöht, ohne dass es zu einem proportionalen Anstieg des Personals gekommen ist, was darauf hindeutet, dass KI-Tools die Produktivität erheblich steigern.
Das Unternehmen verzeichnete auch einen Rückgang der Abonnentenabwanderung, mit einem Anstieg der zahlenden Nutzer um 16 % auf 1,4 Millionen und einem durchschnittlichen Umsatz pro zahlendem Nutzer von 25,51 US-Dollar.
Analysten, darunter Morgan Stanley, haben positiv reagiert, die Grindr-Aktie hochgestuft und die Kursziele angehoben, was auf Vertrauen in die KI-gesteuerte Wachstumsstrategie des Unternehmens und ihr Potenzial hinweist, erhebliche finanzielle Erträge zu liefern.