Gold- und Silberpreise sinken aufgrund von Zinserhöhungsbedenken und herabgestuften Prognosen

Am Dienstag fielen die Goldfutures um 1,5 % auf 4.142 $ pro Unze, während die Silberfutures um über 5 % auf 61,80 $ sanken, bevor sie sich leicht erholten und bei 62,25 $ schlossen.

Dieser Rückgang wird einem globalen Ausverkauf von Technologiewerten zugeschrieben, der durch die Angst vor höheren Zinssätzen ausgelöst wurde, die historisch gesehen nicht verzinsliche Anlagen wie Gold unter Druck setzen.

Die jüngste aggressive Haltung der Federal Reserve, insbesondere unter dem Vorsitz von Kevin Warsh, hat die Erwartungen an Zinserhöhungen bis zum Jahresende erhöht, was die Attraktivität von Gold weiter beeinträchtigt.

Analysten großer Banken haben ihre Prognosen angepasst, wobei die Bank of America ihr vorheriges Ziel für Gold von 6.000 $ auf eine vorsichtigere Einschätzung aufgrund anhaltender Inflationsbedenken herabgestuft hat.

Die Deutsche Bank hat ebenfalls ihr Kursziel für Gold auf 4.300 $ pro Unze im dritten Quartal revidiert, abhängig von den Maßnahmen der Fed, und gewarnt, dass mehrere Zinserhöhungen die Preise auf bis zu 3.800 $ drücken könnten.

Diese Stimmungsänderung unter Analysten deutet auf eine wachsende Skepsis gegenüber der Rolle von Gold als sicherem Hafen inmitten einer strafferen Geldpolitik hin, was zu weiterer Volatilität auf dem Markt für Edelmetalle führen könnte.

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