Anstieg der Investitionskonten für Kleinkinder in Südkorea durch langfristige Vermögensplanung

08/06/2026, 05:36 PM growth finance consumer

Eltern in Südkorea eröffnen zunehmend Brokerage-Konten für ihre Kinder, wobei die Konten für Kinder unter einem Jahr bis Juni fast auf etwa 15.000 bei Mirae Asset Securities gestiegen sind. Der Anstieg neuer Konten für Kinder unter neun Jahren hat um fast 60% auf etwa 185.000 zugenommen.

Dieser Trend wird größtenteils durch die jüngste KI-gestützte Marktrally und ein wachsendes Bewusstsein für die Vorteile des langfristigen Investierens im Vergleich zu traditionellen Sparmethoden gefördert. Beispielsweise investieren Familien monatlich zwischen 300.000 Won (210 $) und 400.000 Won in US-Exchange-Traded Funds, insbesondere in solche, die den S&P 500 nachverfolgen.

Wirtschaftsexperten, darunter Jae-joon Woo von der DePaul University, schlagen vor, dass dieser Trend auch angesichts der Marktschwankungen anhalten wird, da Aktieninvestitionen zunehmend als zuverlässiges Mittel zum Vermögensaufbau angesehen werden.

Darüber hinaus zwingt die hohe Kapitalertragssteuer auf Immobilien in Südkorea, die bis zu 70% für Immobilien betragen kann, die weniger als zwei Jahre gehalten werden, Familien dazu, Aktieninvestitionen ernsthafter in Betracht zu ziehen. Steuerbefreiungen für Geschenke von bis zu 20 Millionen Won von Eltern an Minderjährige fördern diesen Wandel zusätzlich.

Broker und die Regierung erleichtern diesen Trend ebenfalls, indem sie die Kontoeröffnungsprozesse vereinfachen und Anreize bieten, wie den Plan von Kakaopay Securities, Aktien an Neugeborene zu verteilen. Insgesamt stellt diese Bewegung hin zu Investitionen für Kinder einen bedeutenden kulturellen Wandel im Vermögensmanagement in Südkorea dar, weg von der traditionellen Betonung auf Immobilien.

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