Im Juli stieg der Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) um 0,2 %, was zu einer jährlichen Inflationsrate von 3,7 % führte, die leicht über den Erwartungen der Analysten liegt. Die Kern-PCE, ohne Lebensmittel und Energie, stieg ebenfalls um 0,2 %, was mit den Prognosen übereinstimmt und einen jährlichen Anstieg von 3,3 % widerspiegelt.
Diese Daten sind bedeutend, da die Federal Reserve typischerweise die Kerninflation priorisiert, um langfristige Trends zu bewerten. Darüber hinaus wuchs das persönliche Einkommen um 0,4 % und die Ausgaben um 0,2 %, beides über den Erwartungen.
Bemerkenswert ist, dass die Preise für Waren um 0,1 % fielen, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Benzinpreise um 2,7 % zurückzuführen ist, während die Preise für Dienstleistungen um 0,3 % stiegen. Nach dem Bericht fielen die Futures an den Aktienmärkten, und die Renditen von Staatsanleihen stiegen, was auf die Marktreaktionen auf die Inflationsdaten hinweist.
Da das Federal Open Market Committee im August nicht tagt, wird die nächste geldpolitische Entscheidung während ihrer Sitzung am 15.-16. September erwartet, wobei die Märkte derzeit eine geringe Wahrscheinlichkeit für sofortige Zinserhöhungen prognostizieren und eine mögliche Erhöhung im Dezember favorisieren.
Der jüngste Anstieg der Renditen von Staatsanleihen, die die höchsten Werte seit 2007 erreichen, spiegelt die Bedenken der Investoren hinsichtlich der Inflationsziele der Fed und der Probleme mit dem Bundeshaushalt wider.
Die Ankündigung von Finanzminister Scott Bessent über erhöhte Rückkäufe von Staatsanleihen hat die Marktskepsis hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zur Senkung der Renditen nicht gemildert.