In einem kürzlichen Interview mit CNBC äußerte Neel Kashkari seine Überzeugung, dass die Federal Reserve beginnen sollte, die Zinssätze schrittweise zu erhöhen, um Inflationssorgen zu begegnen. Er hob hervor, dass die Unternehmensgewinne und der Arbeitsmarkt stark bleiben, was darauf hindeutet, dass die aktuelle Geldpolitik nicht ausreichend restriktiv ist.
Kashkari war einer von drei Abweichlern bei der letzten Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC), bei der die Mehrheit abstimmte, den Leitzins zwischen 3,5 % und 3,75 % zu belassen.
Er deutete an, dass, obwohl die Inflationsdaten einige Verbesserungen zeigten, anhaltende Angebotsengpässe die Verbraucher unter Druck setzen, und er es vorzieht, jetzt in kleinen Schritten zu handeln, um ein späteres, stärker verankertes Inflationsproblem zu verhindern.
Diese Perspektive steht im Gegensatz zu Anna Paulson, der Präsidentin der Philadelphia Fed, die der Meinung ist, dass die aktuellen Zinssätze leicht restriktiv sind und eine Beibehaltung unterstützt, während weitere Daten ausgewertet werden.
Kashkaris Kommentare signalisieren einen potenziellen Wandel im Ansatz der Fed und betonen die Bedeutung kommender Wirtschaftsdaten für zukünftige politische Entscheidungen.