Laut S&P Global sind die Arbeitsplatzverluste im verarbeitenden Gewerbe auf dem höchsten Stand seit 2009, ausgenommen die drastischen Kürzungen während der frühen Covid-19-Krise. Dieser Trend spiegelt die Bemühungen der Hersteller wider, Kosten zu verwalten und auf die sinkende Nachfrage zu reagieren.
Trotz eines besser als erwarteten Einkaufsmanagerindex für Juni, der auf 55,7 stieg, wird das Wachstum größtenteils auf den Wiederaufbau von Beständen und nicht auf echte Nachfragesteigerungen zurückgeführt.
Chris Williamson, Chefökonom bei S&P Global Market Intelligence, äußerte Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit dieses Wachstums und stellte fest, dass Lieferverzögerungen zunehmend häufig werden.
Während die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2026 um netto 23.000 Stellen zugenommen hat, bleibt das gesamtwirtschaftliche Wachstum träge, mit einem jährlichen Wachstum von nur 1,6 % im ersten Quartal und 0,5 % im vierten Quartal 2025.
Die Federal Reserve erwägt Zinssatzanpassungen als Reaktion auf Inflationsdruck, insbesondere durch steigende Energiepreise, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten zur Unsicherheit beitragen.
Jüngste Entwicklungen, wie ein potenzieller Waffenstillstand mit dem Iran, haben die Ölpreise leicht gesenkt, was dazu beitragen könnte, das Geschäftswachstum wiederherzustellen, aber die allgemeine Perspektive bleibt vorsichtig.