EU warnt karibische Staaten, Bürgerrecht durch Investitionen zu beenden oder Reisebeschränkungen zu riskieren

08/06/2026, 04:36 AM business announcement

Das Ultimatum der EU betrifft Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St. Lucia und St. Kitts und Nevis, die Staatsbürgerschaft im Austausch für Investitionen ab etwa 200.000 US-Dollar anbieten. Diese Programme sind entscheidend für die Generierung von nicht steuerlichen Einnahmen und ermöglichen es den Passinhabern, visumfrei in etwa 140 Länder zu reisen.

Der Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, betonte die Bedeutung dieser Programme und erklärte, dass sie ohne nachhaltige Einnahmealternativen nicht aufgegeben werden können.

Rechtsexperten deuten darauf hin, dass die Haltung der EU zwar zu Verhandlungen führen könnte, das zugrunde liegende Problem jedoch eine grundsätzliche Ablehnung des Konzepts von kommerziellen Transaktionen für Staatsbürgerschaft ist.

Diese Situation spiegelt frühere EU-Maßnahmen gegen ähnliche Programme in anderen Ländern wider und deutet auf einen breiteren Trend der Überprüfung von Staatsbürgerschaftsprogrammen durch Investitionen hin. Das Ergebnis dieses Ultimatums könnte die wirtschaftliche Landschaft der betroffenen karibischen Staaten umgestalten, die stark von den Einnahmen aus diesen Programmen abhängen.

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