US-Dollar stabilisiert sich nahe zweiwöchigem Tief, da die Erwartungen an Zinserhöhungen sinken; Yen bleibt unter Druck

07/05/2026, 07:31 PM review finance

Am Montag wurde der US-Dollar mit 100,9 im Dollar-Index gehandelt, was einen signifikanten Rückgang widerspiegelt, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht der letzten Woche auf eine Verlangsamung des Beschäftigungswachstums hinwies, was die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Federal Reserve dämpfte.

Der Euro wurde mit 1,1435 USD bewertet, nahe seinem zweiwöchigen Hoch, während das Pfund bei 1,3351 USD lag. Der Yen, der bei 161,57 pro Dollar gehandelt wird, befindet sich nahe seinem Tief von 162,84 aus dem Jahr 1986, was Spekulationen über mögliche Interventionen aus Tokio anheizt.

Analysten von OCBC stellten fest, dass der Rückgang der Arbeitslosenquote auf einen angespannten Arbeitsmarkt hindeutet, dies jedoch die Erwartungen an eine Straffung durch die Fed nicht wesentlich verändern könnte.

Der jüngste Rückgang der Ölpreise hat einige Inflationssorgen gemildert, während die Marktaufmerksamkeit sich auf die bevorstehenden Protokolle des Fed-Meetings im Juni richtet, um Einblicke in zukünftige Zinspolitiken zu erhalten.

Die prekäre Lage des Yen versetzt Händler in Alarmbereitschaft, da jede Intervention von japanischen Beamten voraussichtlich Volatilität erzeugen wird, anstatt eine nachhaltige Umkehrung des USD/JPY-Wechselkurses herbeizuführen.

Marc Chandler von Bannockburn Global Forex hob hervor, dass der Markt sich der Risiken einer Intervention bewusst ist, wobei einige Investoren kurzfristige Dollar-Puts erwerben, um sich gegen mögliche Maßnahmen der japanischen Regierung abzusichern.

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