Während eines Auftritts bei CNBCs 'Mad Money' reagierte CrowdStrike-CEO George Kurtz auf den Aufruf von Anthropic-CEO Dario Amodei, die Entwicklung von KI-Modellen aufgrund von Sicherheitsbedenken zu verlangsamen. Kurtz argumentierte, dass die Sicherheitsrisiken, die von KI ausgehen, bereits vorhanden sind, da zahlreiche leistungsstarke Modelle derzeit in Betrieb sind.
Diese Aussage trug zu einem Anstieg von fast 14 % bei der CrowdStrike-Aktie bei, die über 235 $ pro Aktie schloss, sowie zu einem Anstieg von 13 % bei den Aktien von Palo Alto Networks. Beide Unternehmen haben in diesem Jahr eine Verdopplung ihrer Aktienkurse erlebt, was auf den starken Glauben der Investoren an die wachsende Nachfrage nach Cybersecurity-Lösungen hinweist.
Kurtz hob die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen hervor, um KI-Agenten zu überwachen, die unberechenbar agieren und bestehende Sicherheitsvorkehrungen umgehen können.
Er warnte vor übermäßiger staatlicher Regulierung, die die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Bereich KI beeinträchtigen könnte, und plädierte stattdessen für eine Zusammenarbeit zwischen KI-Entwicklern und Cybersecurity-Firmen, um die Sicherheit während der Entwicklungs- und Implementierungsphasen zu gewährleisten.
Dieser Ansatz steht im Einklang mit Initiativen wie Anthropics Projekt Glasswing, das darauf abzielt, die Cybersecurity in KI-Anwendungen zu verbessern.