Die Situation im Golf von Oman und im Roten Meer hat sich nach tödlichen Angriffen auf Schiffe verschärft, was Ängste vor Versorgungsunterbrechungen auf dem Ölmarkt aufwirft. Die Ölpreise sind infolgedessen gestiegen, was die Anlegerängste über das Potenzial weiterer Eskalationen widerspiegelt.
Irans feste Haltung bezüglich der Straße von Hormuz, wo es behauptet, die Straße bleibe blockiert, bis seine Bedingungen erfüllt sind, trägt zur Unsicherheit bei. Als Reaktion darauf erhöht Saudi-Arabien die Ölexporte über eine Mittelmeer-Pipeline, um Risiken durch Angriffe der Houthi-Milizen im Roten Meer zu mindern.
In Asien hingegen blieb das Wachstum der Erzeugerpreise Japans für Juli hinter den Erwartungen zurück und fiel auf 7,2 % im Jahresvergleich, hauptsächlich aufgrund steigender Stromkosten.
In Südkorea ist der Benchmark-Kospi in einen technischen Bullenmarkt eingetreten, gestützt durch eine Wiederbelebung des Handels mit KI-bezogenen Aktien und Optimismus hinsichtlich der Speicherchip-Hersteller des Landes. Darüber hinaus gewinnt das chinesische Unternehmen Yangtze Memory Technologies Marktanteile im Chip-Sektor und überholt den US-Rivalen Micron und Japans Kioxia.
Diese Kombination aus geopolitischen Spannungen und Marktdynamik hebt die Vernetzung der globalen Lieferketten und das Potenzial für Volatilität in den Energie- und Technologiesektoren hervor.