Während seines ersten Treffens erörterte der Innovationsberatungsausschuss der Commodity Futures Trading Commission kritische regulatorische Fragen, die Vorhersagemärkte betreffen.
CFTC-Vorsitzender Michael Selig betonte die Rolle des Ausschusses bei der Steuerung regulatorischer Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf die Bedenken, die von Branchenführern wie Robinhood, Nasdaq und CME geäußert wurden. Ein zentrales Thema war der Selbstzertifizierungsprozess für Ereignisverträge, der es Plattformen ermöglicht, ohne vorherige Genehmigung der CFTC zu operieren.
Terry Duffy, CEO der CME Group, äußerte starke Bedenken hinsichtlich dieses Ansatzes und verwies auf 2.500 Selbstzertifizierungen seit Januar 2025, von denen keine angefochten wurde, und warnte vor möglicher Marktmanipulation.
Die Diskussion hob auch kürzliche Insider-Handelsvorfälle hervor, die mit Vorhersagemärkten in Verbindung stehen, einschließlich Festnahmen im Zusammenhang mit Wetten auf politische Ereignisse.
Der CEO von Robinhood, Vlad Tenev, äußerte ähnliche Bedenken hinsichtlich der 'Erwähnungsmärkte', die auf Äußerungen öffentlicher Personen spekulieren, und plädierte für eine genauere Überprüfung anstelle eines vollständigen Verbots.
Selig skizzierte einen dreiteiligen regulatorischen Fahrplan, der darauf abzielt, den Rahmen für Ereignisverträge zu modernisieren, den Verbraucherschutz zu verbessern und die Definitionen im Zusammenhang mit Glücksspiel zu klären.
Dieses Treffen folgt einem kürzlichen Treffen im Weißen Haus mit Führungskräften der Kryptowährungsbranche, was die Dringlichkeit unterstreicht, klare Vorschriften in diesem sich entwickelnden Marktumfeld zu schaffen.