Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta hat ein geplantes Treffen mit Paramount Skydance abgesagt und dabei den 'Mangel an gutem Glauben' des Unternehmens während der vorläufigen Vergleichsgespräche im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Fusion im Wert von 110 Milliarden US-Dollar mit Warner Bros. Discovery (WBD) angeführt.
Bonta beschuldigte Paramount, Details ihrer Gespräche geleakt und falsch dargestellt zu haben, was seiner Meinung nach den Verhandlungsprozess untergräbt.
Sein Büro hat zusammen mit 11 anderen Generalstaatsanwälten im Juli eine Klage eingereicht, um die Fusion zu blockieren, da sie argumentieren, dass sie ein Medienkonglomerat schaffen würde, das übermäßige Kontrolle über Film- und Fernsehprogramme ausübt.
Bonta hat seine Bereitschaft zur Verhandlung bekundet, besteht jedoch darauf, dass jede Lösung erhebliche strukturelle Änderungen von Paramount erfordert. Der Prozess für den Antitrustfall ist für März angesetzt, während Paramount sich verpflichtet hat, den Abschluss der Fusion bis mindestens Juni 2027 zu verschieben.
Die Situation verdeutlicht die Komplexität und die regulatorische Prüfung, die große Medienfusionen im aktuellen Umfeld umgibt.