Analysten erwarten, dass britische Rüstungsaktien von einem Anstieg der Militärausgaben um 20 Milliarden Dollar profitieren werden, trotz fiskalischer Einschränkungen

Das Vereinigte Königreich bestätigte zusätzliche 15 Milliarden Pfund (19,9 Milliarden Dollar) an Verteidigungsausgaben im Rahmen seines Verteidigungsinvestitionsplans (DIP), wodurch die jährlichen Militärausgaben bis 2029 auf 79,1 Milliarden Pfund oder 2,7 % des BIP steigen.

Diese Ankündigung hat den FTSE 350 Aerospace & Defense Index um fast 5 % steigen lassen, was Unternehmen wie Babcock, BAE Systems und Chemring zugutekommt. Der CEO von BAE Systems, Charles Woodburn, äußerte, dass dies Klarheit und strategische Richtung für die Streitkräfte bietet.

In den letzten fünf Jahren sind die Rüstungsaktien des Vereinigten Königreichs um etwa 540 % gestiegen und haben den Dow Jones U.S. Select Aerospace & Defense Index, der 120 % zurückgab, erheblich übertroffen.

Analysten, darunter Dan Coatsworth von AJ Bell, warnen jedoch, dass der Markt das erwartete Gewinnwachstum möglicherweise bereits eingepreist hat, da BAE Systems mit dem 27-fachen des Gewinns gehandelt wird, verglichen mit dem 12-fachen vor vier Jahren.

Investoren suchen nun nach spezifischen Begünstigten der neuen Mittel, wobei BAE Systems voraussichtlich von einer Zuweisung von 8,6 Milliarden Pfund für den Tempest-Kampfjet profitieren wird.

Trotz der positiven Aussichten bleiben Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit dieser Ausgaben angesichts hoher Kreditkosten und potenzieller fiskalischer Einschränkungen bestehen, wie von S&P Global Ratings hervorgehoben, die feststellten, dass die hohe öffentliche Verschuldung die Verteidigungsausgaben des Vereinigten Königreichs einschränken könnte.

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