Der CEO von Baker Hughes, Lorenzo Simonelli, erklärte, dass das Unternehmen keinen Rückgang der Investitionen in große Energieprojekte beobachtet hat, was auf die robuste Nachfrage nach Erdgas und Energie zurückzuführen ist, die mit dem Wachstum der Infrastruktur für künstliche Intelligenz verbunden ist.
Er betonte, dass die Finanzierbarkeit von Projekten von bestehenden Abnahmeverträgen und den Aussichten für die Energienachfrage abhängt, die aufgrund des wachsenden Bevölkerungs- und Industriebedarfs weiterhin stark bleibt.
Der anhaltende Konflikt im Iran hat die Energieflüsse gestört und die Ölpreise über 100 Dollar pro Barrel steigen lassen, was Bedenken hinsichtlich der Inflation und der Kreditkosten aufwirft. Simonelli merkte jedoch an, dass hohe Preise Investitionen ankurbeln könnten, um die Versorgung in der Zukunft zu erhöhen.
Baker Hughes erwartet, dass die installierte LNG-Kapazität bis 2035 900 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen muss, um die zukünftige Nachfrage zu decken, wobei KI erheblich zu dieser Nachfrage beiträgt. Das Unternehmen passt sich auch an die Netzbeschränkungen in Südostasien an, indem es Ausrüstung für die dezentrale Stromerzeugung bereitstellt.
Mit einem Auftragsbestand von über 37 Milliarden Dollar sieht Baker Hughes Erdgas als einen entscheidenden Bestandteil zur Deckung des wachsenden Energiebedarfs und betont, dass es sich nicht nur um einen Übergangsenergieträger, sondern um einen Zielenergieträger im aktuellen Jahrzehnt der Energienachfrage handelt.