Australien schlägt Gesetzgebung vor, die Social-Media-Nutzern ermöglicht, algorithmusbasierte Feeds abzulehnen

09/08/2026, 04:37 AM economy announcement

Die australische Regierung unter Premierminister Anthony Albanese führt eine Gesetzgebung ein, die es Nutzern ab 16 Jahren ermöglichen würde, zwischen algorithmusbasierten Feeds oder einem traditionelleren Feed zu wählen, der nur Inhalte von ausgewählten Freunden und Erstellern anzeigt.

Diese Initiative, die sich derzeit in der Konsultationsphase befindet, zielt darauf ab, die Nutzer zu ermächtigen und Social-Media-Unternehmen für ihre Methoden der Inhaltsbereitstellung zur Verantwortung zu ziehen. Bei Nichteinhaltung könnten Geldstrafen von bis zu 109,2 Millionen australischen Dollar (ca. 79 Millionen US-Dollar) verhängt werden.

Dieser Schritt folgt dem vorherigen Social-Media-Verbot für Nutzer unter 16 Jahren in Australien, das nur begrenzte Wirksamkeit gezeigt hat, da ein erheblicher Prozentsatz von Kindern weiterhin altersbeschränkte Plattformen nutzte. Die vorgeschlagene Gesetzgebung zielt auch darauf ab, Minderjährige vor süchtig machenden Funktionen in KI-Chatbots und Online-Spielen zu schützen.

Die Überprüfung von Social-Media-Unternehmen hat weltweit zugenommen, insbesondere nach Metas 18 Milliarden Dollar schweren Vergleich im Zusammenhang mit irreführenden Praktiken bezüglich der Sicherheit seiner Plattformen für jüngere Nutzer.

Dieser Trend deutet auf ein breiteres regulatorisches Umfeld hin, das darauf abzielt, den Einfluss von Social Media auf Jugendliche einzudämmen und die Autonomie der Nutzer zu erhöhen, was langfristige Auswirkungen darauf haben könnte, wie diese Plattformen operieren und mit ihrem Publikum interagieren.

Mehr economy Nachrichten