Apples ehrgeiziger Plan, mindestens fünf neue iPhone-Modelle, einschließlich faltbarer Geräte, herauszubringen, unterstreicht seine Strategie, einen größeren Marktanteil zu gewinnen, trotz anhaltender Herausforderungen in der Lieferkette.
Das Unternehmen hat seine Produktionsprognose für faltbare iPhones auf etwa 10 Millionen Einheiten in diesem Jahr angehoben, gegenüber einer früheren Schätzung von 7 bis 8 Millionen.
Diese Erhöhung erfolgt, da Apple Komponenten für rund 80 Millionen Smartphones für die zweite Hälfte des Jahres 2026 gesichert hat, was zu einer erwarteten Gesamtproduktion von über 220 Millionen Einheiten für dieses Jahr beiträgt.
Apples starke Verhandlungsmacht bei der Beschaffung von Komponenten, insbesondere von Speicherchips, ermöglicht es dem Unternehmen, Lieferengpässe effektiver zu bewältigen als seine chinesischen Wettbewerber wie Xiaomi, Oppo und Vivo, die ihre Produktionsziele senken mussten.
Ein leitender Angestellter eines Zulieferers bemerkte, dass Apples Position ihm einen erheblichen Vorteil bei der Sicherung notwendiger Lieferungen verschafft.
Darüber hinaus ist Apple Berichten zufolge in Gesprächen, um Speicherchips von chinesischen Herstellern zu beziehen, was die Lieferkette weiter diversifizieren könnte, angesichts steigender Kosten, die durch die Nachfrage im Zusammenhang mit KI verursacht werden.
Das Unternehmen hat auch kürzlich die Preise für seine MacBook- und iPad-Produkte erhöht, was den Einfluss der steigenden Kosten für Speicher und Speicherplatz widerspiegelt. Insgesamt positioniert sich Apples proaktive Herangehensweise an die Erweiterung seines Produktportfolios und die Sicherung von Komponenten günstig in einem wettbewerbsintensiven und herausfordernden Marktumfeld.