Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union eine Warnung ausgesprochen und erklärt, dass er Zölle erheben oder den Handel stoppen könnte, wenn die EU mit ihrem Vorschlag fortfährt, Kanada zum ersten assoziierten Mitglied zu machen.
Dieser Vorschlag, der von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, angekündigt wurde, zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen der EU und Kanada zu stärken, das versucht, seine Handelsbeziehungen angesichts der anhaltenden Spannungen mit den USA zu diversifizieren.
Trump kritisierte Kanada als schlechten Handelspartner und deutete an, dass er die Maßnahmen der EU als feindlich betrachten würde, was zu erheblichen Zöllen führen könnte. Das Konzept der assoziierten Mitgliedschaft ist unter den aktuellen EU-Verträgen nicht formell anerkannt und würde die Genehmigung der Mitgliedstaaten erfordern.
Diese Situation entsteht, da Kanada versucht, seine Abhängigkeit von den USA nach einer Reihe von Handelsstreitigkeiten zu verringern, einschließlich Trumps jüngster Einführung eines 50%igen Zolls auf kanadische Waren. Der Vorschlag der EU umfasst eine Zusammenarbeit in verschiedenen Sektoren wie Fertigung und Verteidigung, was Kanada weiter in die europäischen Märkte integrieren könnte.
Trumps Drohungen könnten jedoch den Handelsrahmen, der zwischen den USA und der EU etabliert wurde und eine Zollobergrenze für Exporte umfasst, komplizieren. Die Reaktion der EU-Mitgliedstaaten bleibt ungewiss, da viele Berichten zufolge von der Ankündigung überrascht wurden.