Investoren sind aufgrund der jüngsten Volatilität im Sektor der künstlichen Intelligenz zunehmend vorsichtig und suchen nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Dan Alpert, geschäftsführender Gesellschafter von Westwood Capital, stellte fest, dass Schutzmaßnahmen im Handel derzeit sehr erschwinglich sind, was eine defensive Strategie nahelegt, da die Marktstimmung stark zu Gunsten von KI tendiert.
Aktuelle Leistungsdaten zeigen signifikante Rückgänge in KI-bezogenen Sektoren, wobei der Global X Data Center und Digital Infrastructure ETF um über 10 % gefallen ist, der PHLX Semiconductor Index um etwa 12 % gesunken ist und der Roundhill Memory ETF fast 20 % verloren hat.
In Reaktion darauf hat UBS eine Liste von 40 Aktien mit Kaufempfehlung zusammengestellt, die Diversifizierung abseits von KI bieten, und dabei zehn spezifische Unternehmen hervorgehoben. Joseph Parkhill von UBS wies darauf hin, dass viele hochwertige Betreiber mit defensiven Eigenschaften trotz starker Fundamentaldaten unterbewertet geworden sind.
Zu den empfohlenen Aktien gehören bekannte Namen wie McDonald's, PepsiCo, Charles Schwab und S&P Global sowie Softwareunternehmen wie Thomson Reuters und SS&C Technologies, die in ihrer Leistung Resilienz gezeigt haben. Besonders hervorzuheben ist, dass Thomson Reuters im vergangenen Monat um über 20 % gestiegen ist.
Alpert erwähnte auch, dass die 2-jährigen Staatsanleihen eine weitere kostengünstige Schutzoption darstellen, insbesondere wenn sich die Zinssätze stabilisieren oder sinken, was sie zu einer attraktiven Wahl für vorsichtige Investoren macht.